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Minksi's Forum - nicht nur über Vollblüter


 

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Linchen
Gast







BeitragVerfasst am: 16.08.2007, 09:55    Titel: Sinnvoll? Antworten mit Zitat

Hallo liebe Fories,

Ich habe eine Frage und weiß nicht recht wohin, also frage ich einfach mal hier nach in der Hoffnung etwas schlauer zu werden.

Ich habe vor über 3 Jahren eine Vollblutstute gekauft. Damals war sie noch ein aktives aber relativ unerfolgreiches Rennpferd. Ich glaube sie war damals 4 Rennen gegangen und nur einmal 4. geworden.
Verkauft wurde sie weil sie eben nicht ehrgeizig genug war oder wie ich sage einfach zu lieb.

Langsam machte ich mich daran sie auf "ein normales Reitpferd" umzuschulen was auch gelang. Sie ist ein klasse Pferd, lauffreudig, gesund und über alle Maßen herzlich und lieb. Manchmal zwar immer noch etwas zu schnell aber wir beide kommen einfach toll miteinander aus.

Nun begann ich damit Distanzen zu reiten und auch in dieser Sparte des Reitsportes fühlt sich mein Hotte sichtlich wohl und hat Spass auch wenn sie manchmal lieber etwas schneller unterwegs wäre.

Bei unserern regelmäßigen Ausritten zeigt mir mein Mäuschen allerdings immer wieder gerne, dass sie ein Rennpferd ist und wohl auch gerne bleiben würde.
Seit ihrer aktiven Rennzeit hat sie sich massiv verändert, sie wuchs noch etliche Zentimeter, wurde breiter (wobei sie doch recht schmal ist) und hat sich auch charakterlich weiter entwickelt. Sagen wir mal sie ist nicht mehr ganz so lieb, der potenziellen Konkurrenz gegenüber zeigt sich gerne mal wer die "Laufschuhe" trägt. Anfangs lies sie sich sehr leicht auch hinter anderen Pferden reiten, in jeder Gangart. Überholen lassen war nie ein Problem für uns, nach und nach allerdings besonn sie sich auf ihre Wurzeln und wurde immer "fordernder" Hauptsache schneller als alle anderen.

Nun frage ich mich würde es sinn machen sie vielleicht doch wieder laufen zu lassen? Offentsichtlich hat sie Spass am laufen und ist bei weitem nicht mehr das Pferdchen das ich vor 3 Jahren kaufte. Sie ist drezeit 7 Jahre alt und gesundheitlich absolut fit. Auch nervlich ist sie sehr ausgeglichen, selbst nach einem ordentlichen Gallopp wirkt sie keineswegs angespannt oder ungehalten, eher entspannt und "befreit".

Und wenn man es als sinnvoll erachtet wie müsste ich beginnen sie zu trainieren?
Ich habe zwar eine erfahrene Besitzertrainerin an meiner Seite, würde aber gerne grösstenteils selbst tätig sein wollen?!
Derzeit ist sie trainiert auf 60km allerdings sind ja langstrecken doch was ganz anderes als sagen wir mal 1800 meter.

Ich freue mich sehr auf eure Antworten. Liebe Grüsse Linchen
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minksi
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 10511

BeitragVerfasst am: 16.08.2007, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Linchen!
Schön daß Du hierher gefunden hast.

Zu Deiner Frage: Ob es sinnvoll ist, Deine Stute wieder laufen zu lassen, kann man so pauschal nicht beantworten.
Es ist aber so, daß ein Vollblut beim Galopp mit anderen Pferden, noch keine Renngaloppgeschwindigkeit erreicht.
Was Dir also schon schnell vorkommt, kann u.U. ein realtiv normaler Galopp sein.

Wenn Du Deine Stute wirklich laufen lassen willst, sei Dir bewußt, daß das nicht das Gelbe vom Ei ist.
Denn Du mußt damit rechnen, daß sie sich eine Verletzung - event. sogar eine unreparabele Verletzung (z.B. Beinbruch) zuzieht und Du die Stute schlimmstenfalls ganz verlierst.
Es muß nicht dazu kommen, aber es kann.

Willst Du das?

Dann kommt hinzu, daß Du sie jetzt soweit hast, daß Du gut mit ihr zurecht kommst. Das wird sie nach der Rennbahnkarriere auch wieder neu lernen müssen ... willst Du das?

Sie zu einem Trainer zu stellen ist nicht ganz billig. Ob sich das wirklich rentiert? Hast Du das Geld dafür? Ich weiß die Preise nicht genau und die sind auch von Trainer zu Trainer unterschiedlich, aber so um die 600 - 700 Euro pro Monat mußt Du schon hinblättern (darin sind noch kein Hufschmied, kein Tierarzt, keine Nennungsgelder).
Kannst Du das?

Selber reiten kannst Du sie dann noch, wenn Du bei dem Trainer als Arbeitsreiter anfängst - also richtig mit Versicherung und allem.
Sonst ist das einfach zu gefährlich.
Hast Du die Zeit dafür?

Das Training für einen Distanzritt sieht natürlich ganz anders aus, als das Training für ein Galopprennen.
Vergleichen darf man das nicht.

Wenn Du Connection zu einer Besitzertrainerin hast, dann lass sie das Pferd sich dochmal anschauen. Sie kann sie unter einem erfahrenen Arbeitsreiter (oder sie selber) auf der Bahn testen.

Wobei ich immer überlegen würde, was ich wirklich will.
Will ich ein gesundes Pferd, mit dem ich reiten kann, so wie ich das möchte oder möchte ich mein Pferd auf die Bahn schicken, es nciht mehr so reiten können und viel Geld investieren, ohne Aussicht auf Erfolg zu haben?

Die meisten Besitzer buttern dazu ... die wenigsten haben das Glück, einen Überflieger zu haben.

Überleg Dir das gut und beratschlage Dich doch mal mit der Besitzertrainerin, die Du kennst.

Gruß Minksi
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Mit einem Pferd umzugehen, eines zu besitzen, heißt, ein Stück Natur zu erleben.
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gast
Gast







BeitragVerfasst am: 17.08.2007, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, aber du sagst sie ist bereits 7jährig? Sie war als junges Pferd nicht erfolgreich? Lass es! Das training unterscheidet sich grundsätzlich, unabhängig von deiner ganz persönlichen entscheidung für und wieder rennsport. Es dauert eine ganze weile um ein untrainiertes Pferd (für galopprennen) an den aktiven rennsport heranzuführen. Du könntest also frühestens auf Sand oder nächstes Frühjahr starten, dann wäre sie 8jährig. Dazu die mind 3 Altersgewichtsrennen um eine marke zu bekommen.....Sei mir nicht bös, aber ich halte von solchen aktionen nix.
So viel Aufwand gegenüber einem recht hoghen Riskiko um dann eventuell in KlasseB-Rennen rumzugurcken?
Selber reiten oder gar mit hilfe eines Besitzertrainers? Never!
Sei mir nicht bös für die harten worte.
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Linchen
Gast







BeitragVerfasst am: 17.08.2007, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöle,

gerade um alle Facetten einer Möglichen "Rückführung" auf die Bahn ein zusehen, möchte ich ja viele Meinungen, gerne auch "kontra" oder "harte" Meinungen hören und bin für diese auch sehr dankbar, also in diesem Sinne schon mal danke.

Was die angesprochenen Punkte von miksi betrifft, es geht mir eigentlich nicht um den kostenaufwand den man mit einem professionellen Training meiner Maus hätte, sondern wirklich um den gesundheitlichen Aspekt psychisch und physisch.
Ich hatte schonmal einen ex galopper, und ihre psychische Verfassung war naja wie soll ich sagen...unter aller s..! Recht erfolgreich in ihrem Job, aber leider danach fast nicht reitbar.
Dies möchte ich meiner Stute ersparen. Deswegen würde für mich nur ein wirklich professionelles Training in Frage kommen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich aufgrund meiner bisherigen Recherchen bisher, immer mehr von diesem Gedanken abkomme, unabhängig von den bisherigen Meinung die ich bisher von Leuten bekommen habe, die meine Maus schon laufen sahen. Diese waren zwar alle der Ansicht dass man mit dem entsprechenden Aufwand sicherlich ein ganz pasables Rennpferd werden könnte. Aber irgendwie.... ich weiß nicht.

Ich glaube nicht unbedingt dass wir (damit meine ich erstlinig mein Hü und mich) dauerhaft glücklich werden würden.

Von daher wird sie wohl weiterhin Distanzpferd bleiben, hin und wieder darf sie sich ja gerne mit anderen messen Zwinker find ich ja auch ganz nett.

Ich werde mich zwar nochmal mit einigen Leuten treffen aber ich denke meine entscheidung steht fest.

Dennoch oder gerade deswegen danke ich ganz herzlich für Eure Meinungen zu dem Thema, denn so wurde meine letzten Zweifel doch nahe zu aus der Welt geschafft.

Danke und liebe Grüsse Linchen
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minksi
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 10511

BeitragVerfasst am: 17.08.2007, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Du sagst, Du möchtest es nicht.
Es ist in der Tat ein großer Unterschied und nicht jedes Pferd macht das wirklich mit.

Ich wünsche Dir ganz viel Glück bei Deinen Distanzritten!!!

Magst Du uns noch verraten, wie Deine Maus heißt?
Und ein kleines Bild wäre toll.
(Event. auch für meine Ex-Galopper-Galerie?)

Würde mich riesig freuen, weil mich grundsätzlich interessiert, was aus den Ex-Galoppern geworden ist.

Danke!

Gruß Minksi
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Linchen
Gast







BeitragVerfasst am: 17.08.2007, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

Es ist ja nicht so dass ich generell gegen den Rennsport bin, eher im Gegenteil, allerdings glaube ich nach besagter Stute nicht, dass der Sport etwas für Zart besaitete Gemüter ist oder eben schlicht weg nicht für jedes Pferd der richtige Sport.
Und Mausi frisst ja nicht mal wenn ich nicht greifbar bin, wie sollte das dann gehen? Dann müsste ich dann wohl zu ihr in die Box ziehen Zwinker
Das ist gerade bei Umzügen (die man natürlich tunlichst vermeidet oder bei Wettkämpfen sehr anstrengend) weil Mausi immer und ständig überall mit dabei sein will.
Meist esse und schlafe ich neben meinem Pferdchen und wenn die Natur ihren Tribut fordert sieht man häufig ein Pferdchen vor dem Dixi Häuschen warten. Cool

Im heimischen Stall ist dann alles in Ordnung aber niemals nicht kann die Maus alleine in der Fremde sein.

Von daher auch meine Unsicherheiten! Ist gar nicht mal wegen des Alters, sie ist reifer und fitter als je zuvor. Aber eben wegen dem Rest. Ich habe lange und intensiv an dieser Beziehung und Freundschaft gearbeitet, und möchte dies natürlich auf keinen Fall gefährden.

Generell möchte ich auch mal zu diesem schönen Forum hier gratulieren, ist wirklich sehr nett und informativ. Habe auch das Gefühl dass hier sehr nette Menschen unterwegs sind.

Schade dass sich die Vorurteile gegen die Vollblüter nach wie vor so hartnäckig halten, gerade gegen die Ex-Galopper, von wegen alle samt nervig, kaputt auf den Beinen und Magengeschwüre und was weiß ich nicht noch alles. Dabei sind das so tolle und vorallem intelligente Pferde. Ich würd mich immer wieder für ein Pferdchen von der Bahn entscheiden.

Bilder von meinem Hotte muss ich leider erst neue machen, habe leider keine aktuellen im Angebot, aber sie kommen so schnell als möglich, feste versprochen.

Grüsse Linchen
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minksi
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 10511

BeitragVerfasst am: 17.08.2007, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ja - wir sind eigentlich eine recht nette Truppe hier Lachen
Über Zuwachs freuen wir uns auch immer *gg*

Danke für Dein Lob - hat mich echt gefreut.

Ich habe diese Homepage (inkl. Bilderseite) und dies Forum ins Leben gerufen, um mit den Vorurteilen aufzuräumen.
Aber wie das oft so ist, die Leute sind verbohrt und harren auf ihren Vorurteilen (bis sie eines besseren belehrt werden).

Oh - über Bilder würd ich mich wirklich freuen.
Kennst Du meine Bilderseite?

www.minkxi.de.vu (man beachte die Schreibweise).

Gruß Minksi
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Emmaxx





Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 20.08.2007, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Linchen,
was soll Dir das Rennpferd bringen? Frage Dich bitte mal ernsthaft ... Geld verdienen wirst Du sicher nicht damit (schau allein mal, was Nenn- und Reitgelder kosten) und wieviel ein Trainer noch haben möchte. Wie und wo willst Du ohne professionelle Anleitung bzw. Grundlage ein Rennpferd trainieren? Hast Du Sparringspartner für das Pferd?
Allein kann man ein Rennpferd nur trainieren, wenn man selbst ganz genau weiß, worauf es ankommt und das Pferd auch alleine geht. Und das ist nicht das "gemütliche" Rumhoppeln, das Du für Renngalopp hältst. Nettes Beispiel dazu hatte ich bei einer Jagd ... unser Feldführer hatte den Anschluss an alles und jeden verloren, weil sein Pferd herumkasperte, da bat er mich, das Feld zu den am Horizont verschwindenden anderen Reiten zu führen. Ich machte die Hand ein bisschen auf und ließ meinen Vollblüter (den ich früher im Training selbst geritten hatte) ein wenig antreten, galoppierte im Canter den anderen hinterher und ... hatte innerhalb von 50 m alle anderen hinter mir verloren, die nur noch japsten ... So, und das war "Hoppelcanter" ... schau Dir einfach mal irgendwo im Training "schnell" an und vergleiche ...
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Gast








BeitragVerfasst am: 20.08.2007, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ emmaxx

danke auch dir für deine antwort.

Nun den ersten Punkt den du ansprachst bezüglich der Kosten.
Über den kostenaufwand den ein professionelles Training fordern würde bin ich mir durchaus bewusst. Wenns dann halt 600€ oder 1000€ sind, tja dann ist es halt einfach so, das muss einem die Sache dann auch wert sein.

Es geht hier auch überhaupt rein gar nicht um ein finanzielles Intresse, ich gehe doch schon davon aus dass man (meistens) mehr geld zubuttert als man am ende jemals raus bekommt.

Nun zum Training selbst.
ich denke würde es für mich in Frage kommen, Moa jemals wieder auf die Rennbahn zu schicken (was definitiv nicht der Fall ist) würde für mich ausschließlich ein Profitrainer in Frage kommen, bezüglich des Trainings ging es mehr darum wie das Pferdchen im Winter arbeiten, da sie ja derzeit ganz anders konditioniert ist. Ich denke auch die Frage des Sparringpartners wäre damit geklärt, ebenso wie die anderen dinge die damit zusammen hängen würden.

Ich ritt ja schon im Training für den ein oder anderen Besitzertrainer und denke doch dass ich den Hoppelcanter vom renngalopp unterscheiden kann, Zwinker
Zumal wir ja hin und wieder auf die Bahn zum training fahren (auch Distanzler tun das dann und wann), also so ganz grün bin ich nicht mehr.

Die Frage zum Pro und Contra Rennbahn kam für mich erst auf, als bei einem lockeren Training der gedanke laut wurde, dass mein Hotte ja doch ganz manierlich ginge und mit dem entsprechenden Training ein wahrscheinlich ganz pasables Rennpferd aus ihr werden könnte. Erst darauf hin habe ich mir diesbezüglich überhaupt gedanken gemacht. Deshalb auch dieser Thread hier um so viel als möglch unabhängige Meinungen zu hören und die entscheidung entsprechend treffen zu können. Und wo geht dass besser als in einem Forum wie diesem hier?!

Nach reichlichem Abwägen aller eventualitäten bin ich aber auch aufgrund meiner emotionalen integration zu der ganzen geschichte zumal ich halt auch wirklich arg an meinem Pferdchen hänge und mich ungern auch nur für einen Tag von ihr trennen mag, entschied ich mich gegen einen zweiten versuch, denn zu diesem zwecke wurde sie ja auch nie gekauft, wenn ich ein Rennpferd möchte, dann werde ich mir eines kaufen. Allerdings habe ich derzeit irgendwie keine Ambitionen dazu, aber was nicht ist kann noch ja noch werden Zwinker

Liebe Grüsse Caro
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Emmaxx





Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Caro,
Du hast eine vernünftige Entscheidung getroffen! Ein evtl. "passables" Rennpferd ist eine Geldvernichtungsmaschine, an der man auch nicht richtig Freude hat (zumal Du es ins Training weggeben müßtest). Es wäre wieder eine völlige Lebensumstellung für Dein Pferd mit zweifelhaften Erfolgsaussichten und eigentlich nur der Gefahr, dass es sich einen Schaden holt und später, wenn das Training wieder aufgegeben wird, hast Du wieder lange Zeit Probleme, es zu einem ausgeglichenen Freizeitpferd herunterzufahren. Ein gutes Distanzpferd, das Du selbst trainierst und reitest, ist dagegen ein 100 %iger Partner.
Glaube mir (ich habe selbst trainiert und Rennen geritten, also für mich ist das allles einfacher), manchmal juckt es mir auch in den Fingern, meinen "Kleinen" auch noch mal anzutrainieren, da er sich in den letzten Jahren als Jagdpferd geistig und körperlich enorm entwickelt hat ... aber letztlich habe ich einmal entschieden, dass er eben KEIN Rennpferd ist (und der Aufwand: Trainingreiten, Rennbahnfahren usw. usw. usw. erfordert wieder eine komplette (!) Lebensumstellung) und warum soll ich einem zuverlässigen Pferd den Rennpferdethrill wieder einimpfen?
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Linchen




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 18.08.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Baden Württemberg

BeitragVerfasst am: 22.08.2007, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

So sehe ich es auch.
Sie hat sich unwahrscheinlich entwickelt, aber dennoch ist und vorallem bleibt sie ein ein super zuverlässiges und ganz wichtig gesundes Distanz und Freizeitpferd, und das ist mir viel mehr wert als das vermeidliche Privileg ein Rennpferd zu besitzen.
Und alleine wenn ich daran denke was das stellenweise ein theater war ganz zu anfang als ich sie bekam ehe sie kapiert hat, dass sie keine rennen mehr geht und auch nicht zwangsweise immer schneller als alle anderen sein muss. Ne ne ne das muss ich nicht mehr haben.

So wie es ist ist es gut.

Liebe Grüsse Caro
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